Amateurkunst - The Museum Of Bad Art (MOBA)

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Amateurkunst Malerin „Klara“ Sonnenuntergang im Meer, 3m x1,90m , Öl/Acryl auf Leinwand, 2006@Foto, Werner ZirckelDas Museum der schlechten Kunst (The Museum Of Bad Art - MOBA) ist das einzige Museum der Welt, dass sich mit außergewöhnlich schlechter Kunst auseinandersetzt. Das Museum konserviert in vielen Ankäufen schlechter Kunst seine Position, organisiert Ausstellungen und feiert umfangreiche schlechte Kunstveranstaltungen in jeglicher Form.

Adresse:
Museum Of Bad Art
73 Parker Road
Needham, MA 02494

Schauen Sie doch mal vorbei im „MOBA -The Museum Of Bad Art“
http://www.museumofbadart.org/collection/portraiture-3.html

Titelbild: Amateurkunst Malerin „Klara“ Sonnenuntergang im Meer, 3m x1,90m , Öl/Acryl auf Leinwand, 2006@Foto, Werner Zirckel

Eine Kunst für sich: Zwischen den beiden Polen "Kunst" und "Populärkultur" gedeiht eine weit verbreitete Praxis: die Amateurmalerei.
Frauen und Männer in der Amateurmalerei präsentieren sich über viele angebotene Kunstkurse zum Zwecke ihrer Selbstverwirklichung immer mehr und mehr im Vordergrund zeitgenössischer Kunst. Sie treten damit den diplomierten Künstlerinnen und Künstlern erheblich auf ihren Malerpinseln, den Steinmetzhämmern, Meißeln oder Spachteln herum.

Weder sind die Namen der Künstlerinnen bekannt, die in den unterschiedlichsten Ausstellungen in privaten Künstlerkolonien ihre Werke zeigten, noch die der Ehefrauen der Künstler, die ihren Männern Modell saßen oder nach ihren künstlerischen Entwürfen als Stickerinnen, Klöpplerinnen oder Schneiderinnen die Arbeiten ausführten. Malerfrauen malen mehr sitzende Nackte in blühenden Landschaften, sie malen Tiere und Porträts.

Vor allem Menschen und Tiere sowie Landschaften seien im Angebot, so ein Bad-Art-Sprecher. Einige trügen die Signatur von bekannten Künstlern. Es handele sich um "bad Kunst" hieß es aus dem Pop Store von Bad-Art. Die sogenannte "Hausfrauenkunst" als Bad-Art –Kunst ist lediglich eine „Amateurmalerei“ mit wenig, etwas mehr oder sogar ohne Talent.

Ästhetische Kriterien spielen beim Kauf eines "Amateurbildes" mutmaßlich eine eher untergeordnete Rolle. Wahrscheinlicher ist, dass Ewiggestrige mit einem Werk aus dem Supermarkt ihre Wände auflockern. Wehe dem Wohnzimmer, dem eine Amateurmaler-Landschaft blüht!


Chancen für die Bad Kunst!


Das beste Beispiel einer wertvollen Amateurkunst sind die Bilder Adolf Hitlers. Bei einer Auktion (2006) in Großbritannien erzielten 21 Adolf Hitler zugeschriebene Aquarelle und Zeichnungen Preise von bis zu 10.500 Pfund (rund 15.600 Euro). Insgesamt brachte die Versteigerung in der südenglischen Kleinstadt Lostwithiel 118.000 Pfund (rund 176.000 Euro) und damit mehr als doppelt so viel wie erwartet ein, berichtete ein Sprecher des Auktionshauses Jefferys. Die jahrzehntelang verschollenen Arbeiten zeigen ländliche Szenen aus dem Grenzgebiet zwischen Frankreich und Belgien und sind mit „A. Hitler“ oder „AH“ signiert. Quelle: FAZÂ