
Mit einer großen Ausstellung widmet sich das Haus der Kunst von Juni bis Anfang September dem Werk des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schütte. Die Ausstellung gibt nun mit Arbeiten von den 1980er Jahren bis heute einen Überblick über sein facettenreiches schaffen.
Titelbild: Thomas Schütte, innocenti, 1994, © Thomas Schütte / VG Bild-Kunst, Bonn 2009 From a series of 31 b/w photographs, 75 x 50 cm each
Thomas Schütte wurde am 16. November 1954 in Oldenburg geboren und ist einer der renommiertesten Bildhauer und Zeichner in Deutschland. Er versteht es, in den verschiedensten Medien ebenso prägnante wie kritische Bilder für Ambivalenz, Spannung und Konfliktpotential zu finden – auf individueller wie auf gesellschaftlich-politischer Ebene. An diesen Themen ausgerichtet gibt die Ausstellung mit Arbeiten ab Mitte der 1980er Jahre bis hin zu seinen neuesten Werken einen fokussierten Überblick über sein facettenreiches Schaffen.
Besondere Auszeichnungen:
In der Ausstellung in München sind zu sehen u.a. Aquarelle und Radierungen, Fotografien und Architekturmodelle, sowie Beispiele aus den zentralen Skulpturengruppen „Frauen“ und „Große Geister“. Die Werke zeugen von einer außerordentlichen Freude am Material und einem unablässigen Experimentieren mit verschiedensten Techniken. Sie verbildlichen spürbar eine intensive Auseinandersetzung mit und Erneuerung innerhalb der Grenzen und Gattungen der Bildenden Kunst.
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Bild: Thomas Schütte, Melone 1:5, 1986, © Thomas Schütte / VG Bild-Kunst, Bonn 2009
Wortspiele und beißender Humor in Schüttes Titeln geben einen beflügelten und unvoreingenommenen Umgang mit komplexen Themen vor – eine Form der Annäherung, die sich bei genauer Betrachtung jedoch als pointierter und unerbittlicher Kommentar auf das Geschehen enthüllt.
Ausstellungsdauer: 7. Juni – 6. September 2009
Öffnungszeiten: Mo–So 10–20 h, Do 10–22 h
Quelle: Haus der Kunst, Prinzregentenstrasse 1, D 80538 München
Weiterführende Informationen unter:
Kommentare
Thomas Schütte
wer seine Arbeiten immer noch nicht kennt.....
riesige Portraitaufnahmen, irgend etwas wirkt verstörend an den Gesichtern....
man versucht es zu ergründen.....
die Akteure sind kaum handgroße Knetfigürchen...
UNBEDINGT kennenlernen!!