
Aquarelle, Lithographien, Radierungen – Sammlung Buchheim
Nach Ausstellungen mit Werken von Chagall, Picasso und den Maîtres d’Affiche – wie Toulouse-Lautrec, Chéret und Steinlen – stellt das Buchheim Museum nun einen weiteren Komplex mit Arbeiten französischer Klassiker aus der Sammlung Buchheim vor.
Die Sonderschau "Fernand Léger – Joan Miró", die über 100 Arbeiten vorwiegend aus den späten 1940er und den 1950er Jahren zeigt, konfrontiert zwei Künstler miteinander, deren Schaffen Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Positionen aufweist. Im Zentrum stehen zwei Werkgruppen: Légers "Cirque" (1950), eines der schönsten Künstlerbücher und Mappenwerke der Moderne überhaupt, und ein Zyklus von acht großformatigen Lithographien von Joan Miró aus dem Jahr 1955.
Interessant ist, dass beide Künstler, die seinerzeit in den Vereinigten Staaten durch große Ausstellungen gefeiert wurden, selbst ins Spannungsfeld der neuen Welt gerieten: Bei Léger, der 1940 bis 1945 in die USA exilierte, schlägt sich dies vor allem in einem experimentellen Umgang mit Raum und Figur nieder, was auch in den Lithographien zu "Cirque" spürbar wird. Miró hingegen, dies zeigt eine Reihe von Radierungen, wurde unmittelbar vom Abstrakten Expressionismus angeregt.
Fernand Léger - Joan Miró. Verlängert bis 19. April 2009!
Quelle: Buchheim Museum, Kuratorin des Buchheim Museums, Dr. Clelia Segieth
Buchheim Museum, Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag und an Feiertagen:
April bis Oktober: 10 - 18 Uhr
November bis März: 10 - 17 Uhr
Weiterführende Informationen: http://www.buchheimmuseum.de/index.php
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