Bronzeskulptur - ein Brückenschlag über die Vergänglichkeit der Zeit

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Bronzeskulpturen präsentieren Aktualität und Kontinuität und repräsentieren das künstlerische Werk vieler bedeutender Künstler unterschiedlicher Epochen. Zurückblickend seien die surrealistischen Elemente in den Plastiken des 20. Jahrhundert von Giacometti und Gonzales genannt, ebenso die Werke der Kubisten, wie Boccioni oder Duchamp-Villon und Arbeiten von Barlach und Lehmbruck, die dem Expressionismus zugehörig sind. Zeichen setzten auch die Impressionisten, vertreten durch Renoir und Degas, ebenso wie Maillol und Rodin, beide bedeutende Künstler des letzten Jahrhunderts. Die unzähligen Denkmäler des 19. und 18. Jahrhunderts und die Grabmäler des 15. Jahrhunderts zeugen von der Wertschätzung der Bronze in ihrer Zeit. Der Bogen spannt sich weiter zu den Statuen der Römer, der Griechen und der Ägypter bis hin zu den Ursprüngen in der Bronzezeit. Bedeutende Werke der Metallkunst bestehen aus gegossener Bronze. Schon sehr früh, etwa um 2000 vor Christus, hat man in Ägypten aus Gründen der Materialersparnis den Hohlguss erfunden.

Filigran und präzise geben die Bronzeskulpturen, entstanden durch die Methode des Wachsausschmelzverfahrens, den gestaltenden Gestus des Modells wieder. Auf dem Wege des Wachsausschmelzverfahrens werden Skulpturen aus Ton, Holz, Stein, Gips etc. für den Feinguss von qualifizierten Fachkräften vorbereitet und in einer renommierten Gießerei gegossen und überarbeitet.
Die Galerie Mandos-Feldmann übernimmt die Herstellung der Abformung im präzisen Wachsausschmelzverfahren in eigenen Ateliers und vermittelt den Feinguss der Skulptur bis hin zum fertigen ziselierten und patinierten Objekt.
Weitere Informationen unter: http://skulptur-wachsausschmelzverfahren.de
Für Anfragen: info@skulptur-wachsausschmelzverfahren.de

Kommentare

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Verlorene Form

Hallo Chrimafee, sehr interessante Information.
Ab wann verwendet man den Begriff verlorene Form? Der Name „Verlorene Form“ leitet sich zwangläufig aus der Tatsache ab, dass die Form während des Arbeitsprozesses zerstört wird. Das Innenleben der negativ Form verdampft – wohin?
Unser Verständnis ist es, dass alle Skulpturen die in diesem Verfahren gegossen werden ein Unikat, also einmalig sein müssen. Bei dem Wachsausschmelzverfahren kann man die Höhe der Auflage bestimmen die gegossen werden soll –oder?
Grüße Ikone

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Verlorene Form

- "Das Innenleben der negativ Form verdampft – wohin?"
Die Wachsform als positive Form ist nicht mehr vorhanden. Das Wachs schmilzt aus, daher der Name "Wachsausschmelzverfahren". Das Wachs kann zum Teil aufgefangen und wieder verarbeitet werden. Der Rest verdampft. Wohin ist eine gute Frage mit banaler Antwort: Je nachdem wie der Wind über dem Schornstein steht zum Nachbarn oder zu uns in den Garten. Wir alle haben - dem Geruch nach - dann öfter im Jahr mal Weihnachten.

- "... alle Skulpturen die in diesem Verfahren gegossen werden ein Unikat..."?
Nachdem die Silikonform anhand des Urmodells hergestellt ist, kann wiederholt diese mit Wachs ausgepinselt werden. Es können je nach Auflage Wachsmodelle hergestellt werden. Einzeln kommt das Wachsmodell in den Formenmantel und wird ausgeschmolzen. Wachs ist dann beim Nachbarn im Luftraum, der Formenmantel hohl und kann z.B. mit Bronze aus-gegossen werden.
Also : 1 Silikonabdruck und viele Wachsmodelle (immer wieder neue) im jeweils eigenen Formenmantel, die ausgeschmolzen und mit Bronze gefüllt werden. Die Auflage wird im Voraus festgelegt. Gibt es nur einen Abguss, ist die Skulptur ein Unikat.

Danke für Fragen und den Hinweis auf Unklarheiten. Ich kontrolliere und korrigiere meine Seiten nochmal.
Liebe Grüße
Chrimafee

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Verlorene Form aus Styropor

Verlorene Form, frei nach Schiller „Soll die Glocke auferstehen muss die Form in Stücke gehen“. Nach jedem Guss muss also eine neue Form erstellt werden.
Was wir beobachten: manche Künstler verwenden verlorene Formen aus Styropor.
Wie kann Styropor beim verarbeiten in der Gießerei rückstandsfrei verbrannt werden?
Liebe Grüsse von der Skupturkunst IKONE

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Gute Kunst - ökologisch verträglich?

Ein Modell aus Styopor verbrennt natürlich im Ofen: Bei der Verbrennung von Styropor® können toxisch wirkende Brand- und Schwelgase entstehen. So wurden bei Untersuchungen je nach Brandtemperatur verschiedene Mengenanteile an Kohlenmonoxid, Styrol, Bromwasserstoff und anderen Aromaten nachgewiesen. Die Anwesenheit von Bromwasserstoff in den Brandgasen ist auf das Flammschutzmittel, ein bromierter cycloaliphatischer Kohlenwasserstoff, zurückzuführen. Die riecht man. Die schädliche Wirkung der Brandgase resultiert jedoch in erster Linie aus der Anwesenheit von Kohlenmonoxid. Das riecht man nämlich nicht. (Quelle: KomNet, NRW)

Deshalb: Styropor im Brennofen bei uns nicht!
Gründe außerdem:
Wenn die Kunst, die man in Bronze gießen möchte, gut ist, nimmt man den Aufwand und die Kosten gerne auf sich, vom Modell zuerst einen Negativabdruck zu machen, um dann das Wachsausschmelzverfahren zu nutzen. Es könnte ja sein, dass man weitere Exemplare braucht.

Grüße an alle umweltschützenden Ikonen und Befürworter guter Kunst
Chrimafee