Eine Kunstreise durch die Zeit – 60 Jahre Bundesrepublik

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Schwarz Rot Gold- Vitamin C, Fotomontage ©Werner ZirckelSechzig Jahre. Sechzig Werke. Am 23. Mai 1949 um 24:00 Uhr trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft und gilt somit als Gründungsdatum der Parlamentarischen Republik. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt der Martin-Gropius-Bau vom 1. Mai bis 14. Juni die Ausstellung Sechzig Jahre. Sechzig Werke.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet am 30. April die Ausstellung. Präsentiert werden sechzig herausragende Arbeiten der Jahre 1949 bis 2009 von deutschen Künstlern, die das Kunstgeschehen national und international geprägt haben. Die Bandbreite der Werke reicht von Malerei und Grafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie.

Die sechzig präsentierten Künstler sind: Kai Althoff, Horst Antes, Stefan Balkenhol, Georg Baselitz, Willi Baumeister, Christiane Baumgartner, Bernd und Hilla Becher, Joseph Beuys, Anna und Bernhard Blume, Walter Dahn / Jiri Dokupil, Hanne Darboven, Günther Förg, Rupprecht Geiger, Isa Genzken, K.O. Götz, Bruno Goller, Gotthard Graubner, Andreas Gursky, Hans Hartung, Eberhard Havekost, Werner Heldt, Georg Herold, Gerhard Hoehme, Karl Hofer, Candida Höfer, Rebecca Horn, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger, Konrad Klapheck, Imi Knoebel, Norbert Kricke, Markus Lüpertz, Wolfgang Mattheuer, Jonathan Meese, Olaf Metzel, Ernst Wilhelm Nay, Carsten Nicolai, Marcel Odenbach, Albert Oehlen, Palermo, A. R. Penck, Otto Piene, Sigmar Polke, Neo Rauch, Tobias Rehberger, Daniel Richter, Gerhard Richter, Thomas Ruff, Reiner Ruthenbeck, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Thomas Schütte, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Rosemarie Trockel, Günther Uecker, Hans Uhlmann, Franz Erhard Walther, Corinne Wasmuht und WOLS.

Jedes der 60 Werke steht für sich selbst und ermöglicht zugleich eine anschauliche Erfahrung der Zeit von 1949 bis 2009, in der es entstanden ist. Zur Orientierung der Besucher wird eine Zeitschiene an reale politische und gesellschaftliche Ereignisse erinnern, die für die sechs Jahrzehnte bestimmend gewesen sind. 60 Künstler mit ihren Werken unter dem Link http://www.60jahre-60werke.de/1990-1999.html einzusehen.

Adresse: Martin-Gropius-Bau Berlin Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110, 10963 Berlin

Öffnungszeiten: täglich 10–20 Uhr, auch an Feiertagen

Weiterführende Informationen unter: http://www.60jahre-60werke.de/zurausstellung.html Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog, der neben den Abbildungen aller Exponate Beiträge namhafter Autoren enthält und die Ausstellung in den historischen Kontext einbettet.

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60 Jahre Deutschland - GNM in Nürnberg

Die Ausstellung „Kunst und Kalter Krieg / Deutsche Positionen 1945 – 1989“ soll sich im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg als Publikumsmagnet präsentieren. Nachdem die Zahl der Museumsbesucher seit 2006 um 100 000 auf knapp 353 000 im Jahr 2008 gesunken war.

Am 23. Mai 2009 feiert die Bundesrepublik Deutschland den 60. Jahrestag ihrer Gründung. Das Germanische Nationalmuseum zeigt eine Retrospektive, die einem zentralen Kapitel der Moderne in Deutschland gewidmet ist.

Die Ausstellung zeigt rund 320 Werke der Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Installationskunst aus der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, darunter Werke von Gerhard Altenbourg, Georg Baselitz, Sibylle Bergemann, Joseph Beuys, Chargesheimer, Carlfriedrich Claus, Hanne Darboven, Hartwig Ebersbach, Isa Genzken, Hermann Glöckner, Hans Haacke, Bernhard Heisig, Werner Heldt, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger, Konrad Klapheck, Markus Lüpertz, Wolfgang Mattheuer, Ernst Wilhelm Nay, Marcel Odenbach, A. R. Penck, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Katharina Sieverding, Rosemarie Trockel, Werner Tübke, Günther Uecker, Wolf Vostell

Großzügig bebilderte Essays spannen den thematischen Bogen zwischen nationaler Identität und politischem Kontext, beginnend mit der Nachkriegszeit über die Ideologien des Kalten Krieges und den Terrorismus der 1970er Jahre bis hin zur Wiedervereinigung. Dieser neue Ansatz zur Geschichtsschreibung demonstriert die internationale Rolle deutscher Nachkriegskunst innerhalb von Moderne und Postmoderne und wird hier erstmals in der Gesamtschau, kuratiert von Stephanie Barron und Eckhart Gillen, vorgelegt.

- Deutsche Kunst bis zum Mauerfall
- Zusammenschau der deutschen Kunst aus BRD und DDR

Sie werden als Ausdruck einer umfassenden Auseinandersetzung um konkurrierende Menschenbilder und ideologische Konzepte während des Kalten Kriegs verstanden. Begleitet werden die Werke aus deutschen und amerikanischen Museen sowie Privatsammlungen von Film-, Foto- und weiteren zeithistorischen Dokumenten.

Ausstellung: 28.05.-06.09.2009
Quelle: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr
Weiterführende Informationen unter: http://www.gnm.de