Eröffnung des Centre Pompidou - Metz

Bild von TK plus 07

Das Metzer Centre Pompidou, wird für die Öffentlichkeit am kommenden Mittwoch nach dreiein-halb Jahren Bauzeit seine Pforten öffnen. Es ist der erste große Ableger einer nationalen Kultureinrichtung außerhalb von Paris.

Für Metz ist das neue Museum eine gewaltige Chance, seine Randlage unweit von Deutschland vergessen zu machen und sich überdies als neue Kunstmetropole im elf Millionen Europäer beheimatenden Vierländereck (Deutschland, Belgien Luxemburg), der Großregion zu positionieren.

Rund 70 Millionen Euro kostete die bislang einzige Dependance des Pariser Centre Pompidou – in mehr als dreieinhalbjähriger Bauzeit errichtet. Das Metzer Musée Pompidou hat eine Grundfläche von 10?660 Quadratmetern, die Hälfte davon für Ausstellungen. Neben einem großen, flexibel abtrennbaren Saal im EG (1200 Quadratmeter) dienen drei sternförmig, jeweils um 45 Grad versetzte und übereinander geschichtete Galerien von jeweils 84 Metern Länge als Ausstellungsfläche.

Das Museum verfügt über keine eigene Sammlung, kann aber aus dem Fundus der größten Sammlung Europas schöpfen: der 60.000 Werke umfassenden Kollektion des Pariser Centre Pompidou. Der Jahresetat des Museums liegt bei zehn Millionen Euro. Etwa ein Drittel davon stehen für Ausstellungszwecke zur Verfügung, der Rest für Gebäude- und Personalkosten. Erwartet werden jährlich zwischen 150.000 und 200.000 Besucher.

Das Museum Centre Pompidou-Metz wird an diesem Dienstag von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy feierlich eröffnet.  

Offizielle Eröffnung: Mittwoch, 12. Mai. Fünf Tage lang ist der Eintritt frei (Mi: 11 bis 18 Uhr, Do und Fr: 11 bis 20 Uhr; Sa: 10 bis 1 Uhr morgens; So 10 bis 20 Uhr). Â