
Was Klimaforscher schon lange befürchteten wird wahrscheinlich in Kürze dramatische Wirklichkeit mit eventuell katastrophalen Folgen für das Zusammenleben auf unserem Globus: Die Erwärmung des Klimas um mindestens 2 Grad. Sie genügt um ein Szenario zu erzeugen, dessen Auswirkungen wir uns noch gar nicht vorstellen können.
Hat der Klimawandeln Auswirkungen auf die Kunst? Die Bildende Kunst fordert in den Weltzonen des Klimawandels: „Heiße Bilder und heiße Plastiken“
Vor allem Kulturschaffende in diesen Weltklimazonen der extremen Veränderungen werden unverhältnismäßig hart getroffen. Wie wird sich die Klimaerwärmung auf die Kunst auswirken, das fragen sich völlig verunsichert auf dem Symposium "Kunst und Umwelt" in München nicht nur Künstler, Museumsleiter, Kuratoren, Galeristen, Archivare und Sammler.
Zu den Künstlern: Es gibt Mediziner, die allen Ernstes behaupten, dass Wärme den kreativen Schaffensprozess enorm beschleunigt und geradezu inspirierend anheizt. Würde diese Hypothese zutreffen, könnte die Kunst einen Schub bekommen, der in der Geschichte ohnegleichen wäre. Eine wahre Kunstschwemme wäre zu erwarten. Doch freuen wir uns nicht zu früh. Gleichzeitig warnen andere Wissenschaftler vor Überhitzung der Gemüter. Wichtig sei vor allem deshalb die Kühlung von Werkzeugen z.B. Pinsel, Leinwand und Farben der Maler, Hammer und Meisel der Bildhauer, Aufbewahrung der Kameras der Fotografen und Filmer in Kühltruhen. Doch wie sind beide Theorien einzuschätzen, da sie doch am Beginn der Klimaerwärmung aufgestellt wurden, also bei bereits überhitzten kognitiven Hirnströmen der Wissenschaftler? Kann ihnen daher vertraut werden?

Zu Archivaren und Sammlern: Es könnte sein, dass die Hitze die Leidenschaft dieser Spezies derartig beflügelt und deshalb zu einer Beeinträchtigung rationaler Entscheidungsprozesse führt. Folge: es kommt zu einer wahren Flut von Ankäufen ohne Rücksicht auf finanzielle Grenzen. Die Kunstinstitute wären in kürzester Zeit bankrott.
Museumsleiter: Besonders besorgt zeigen sich Museen, die in Besitz unschätzbar wertvoller Gemälde sind, die die ungeheueren Weiten der Weltmeere zeigen. Wird sich auch hier der Anstieg der Wasserpegel bemerkbar machen? Wären dann die Kunstwerke noch zu retten? Oder für immer verloren?
Feuilletonisten, Kunstkritiker und andere, die glauben über Kunst zu befinden: Besonders gefährdet erscheint diese Gruppe, denn ihre über Medien verbreitete Ansicht wird immer noch als durchaus meinungsbildend angesehen. Heißspornen, die sich schon vor der Klimaerwärmung outeten, kommt eine Sonderstellung zu. Wenn es diesen verantwortungslosen kolportierenden Pseudojournalisten gelingen sollte, das breite Publikum auf ihre Seite zu ziehen, dann stehen uns wahrhaft schwierige Zeiten bevor.

Eine ihrer polemischen headlines lautete: „ Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ Gerade diese heuchlerischen Parolen zeugen von verachtenswerter Missachtung journalistischer Grundsätze. Ist es nicht doch einer jener publizistischen Punkte des demokratischen Ehrenkodex, nichts zu verschweigen und offene Aufklärung zu garantieren.
In klarer Selbstverleugnung bezüglich der Temperaturerhöhung sollte offen Farbe bekannt werden. Im Sinne: “Was ich weiß, macht mich heiß“ Das wäre ehrlich und offen, ein klares Bekenntnis in realer Einschätzung funktionaler gesellschaftlicher Prozesse unter Einwirkung drastischer Klimaveränderungen. Mit kläglichen Erklärungsversuchen a la: „Es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, kommt man nicht weiter.
In Zukunft kann nur gelten: Manche mögens kalt!!

Kommentare
War der Klimagipfel ein Erfolg?
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Eine Umfrage von WELT ONLINE
Axel Springer AG
Hier können Sie abstimmen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article5587902/Obama-und-Merkel-v...
„Invest Today for a Safer Tomorrow“
Bis zum Jahr 2050 könnten rund 200 Millionen Menschen – das sind etwa 2,5 Mal so viele Menschen wie in Deutschland leben – wegen des Klimawandels ihre Existenzgrundlagen verlieren und auf der Flucht sein. Das berichteten UN-Organisationen und internationale Hilfsorganisationen am Mittwoch auf der UN-Klimakonferenz in Bonn unter Berufung auf Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Internationale Katastrophenvorsorge „Global Platform“-Konferenz in Genf, 16.-19. Juni 2009
In der Zeit vom 16. bis 19. Juni 2009 wird in Genf die zweite „Global Platform“- Konferenz zusammentreten. Sie hat zum Ziel, den Stand der internationalen Bemühungen um eine Verbesserung der weltweiten Katastrophenvorsorge zu klären (Konferenzmotto: „Invest Today for a Safer Tomorrow“). Zu der 2007 erstmalig durchgeführten Konferenz werden etwa 1700 Teilnehmer erwartet. Neben Regierungen werden viele NichtregierungsorganiÂsationen und internationale Institutionen teilnehmen. Deutschland wird besonders die VerbinÂdung zwischen Katastrophenvorsorge und Klimawandel diskutieren. Die Konferenz wird von UNISDR (United Nations International Strategy for Disaster Reduction) organisiert. Grundlage der Beratungen bildet u.a. der Global Assessment Report.
Auch in Zukunft werden insbesondere ärmere Länder vom Klimawandel am stärksten betroffen werden, sind sich Experten einig. Doch dort fehlt es an Geld, um sich für die Folgen zu wappnen und für die Menschen resistente Lebensgrundlagen aufzubauen. Darüber wird auch bei den Verhandlungen für ein neues Klimaschutz-Abkommen gerungen, das Ende des Jahres in Kopenhagen vereinbart werden soll.
Weiterführende Informationen unter:
http://www.genf.diplo.de/Vertretung/genf/de/Startseite.html