Großer Erfolg für Kulturinvestitionen in Deutschland

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Nach einem Irrtum von Petit, Peter Paul, Lithografie, 1974, © artnoriDie Große Koalition hat mit dem Zukunftsinvestitionsgesetz das größte Konjunkturpaket der Nachkriegsgeschichte aufgelegt. Aus diesem Paket werden 500 Millionen Euro als Teilprogramm für die Sanierung von Bundesbauten und von der Bundesregierung geförderte Einrichtungen aufgebracht.

Dem Einsatz von Kulturstaatsminister Bernd Neumann ist es zu verdanken, dass die Kultur davon in einem Umfang von knapp einem Fünftel mit nahezu 100 Millionen Euro profitieren wird. Staatsminister Bernd Neumann: "Ich freue mich, dass es gelungen ist, mit den zusätzlichen Investitionen dringend nötige Baumaßnahmen voranzubringen. Denn jeder Euro für Theater, Museen und andere Kultureinrichtungen ist gut angelegtes Geld – es trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung unseres Gemeinwesens bei und ist damit eine Investition in unsere Zukunft."

Das Sanierungsprogramm eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für die vom BKM geförderten Kultureinrichtungen und kommt damit unmittelbar der Kultur zu Gute. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens ist nun absehbar, dass dafür 67,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen und zeitnah abgerufen werden können. Von diesen Fördermaßnahmen sollen bundesweit und flächendeckend zahlreiche national bedeutsame Kultureinrichtungen profitieren.

Für die Verwendung dieser Mittel hat BKM unter anderem folgende Projekte vorgeschlagen:

* Haus der Berliner Festspiele (rund 17,3 Millionen Euro)

* Martin Gropius-Bau Berlin (rund 11 Millionen Euro)

* Akademie der Künste, Berlin (rund 5,2 Millionen Euro)

* Kulturstiftung des Bundes, Halle (rund 2,6 Millionen Euro)

* Stiftung Bauhaus Dessau (insg. rund 3,3 Millionen Euro)

* Deutsches Filminstitut e.V., Frankfurt (rund 1,5 Millionen Euro)

Für die Sanierung von Kulturdenkmälern in Deutschland sind circa 20 Millionen Euro vorgesehen – vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsausschusses. Daneben sollen auch die dringend sanierungsbedürftigen Gebäude des Bundesarchivs, der BStU (Birthler-Behörde) und Haus 1 / Normannenstraße Hilfen von über 12 Millionen Euro erhalten.

Bild: Nach einem Irrtum von Petit, Peter Paul, Lithografie, 1974, © artnori

Weiterführende Informationen unter: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/beauftragter-fuer-kultur-und-medien.html

Quelle: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG PRESSEMITTEILUNG NR.: 225