

Das Künstlerhaus K4 ist das Kultur- und Kommunikationszentrum im Zentrum der Stadt Nürnberg, in dem zahlreiche kulturelle und künstlerische Sparten und Angebote zu finden sind:
Graffiti D 00+H 00 – Fotografien von Rudi Wambach
Den Fotografen Rudi Wambach beeindruckte die kunstvolle Gestaltung der Räume in der Damen- und Herrentoilette im Kulturzentrum K4. Vor dem Auge des Künstlers entstanden surreale Bilderwelten der Graffiti-Kunst mit einer vielfältigen eigenen Hintergrundstruktur von eigenwilliger Faszination.
Toilettenräume sind im Grunde genommen keine Sehenswürdigkeiten. Trotzdem gehören die Räume mit ihrer Graffitigestaltung zum Gesamteindruck des Künstlerhauses K4 in Nürnberg wie das Gelbe zum Ei.
Klograffiti als sogenannte Kunst, ergänzt mit geistreichen bis geistlosen, gewitzten oder vorpubertären bis hin zu philosophischen Textkombinationen in Verbindung mit Graffitimalerei, ein MUSS - wenn man muss.
Bildtitel: K4 - Graffiti D00 (Eingang Damentoilette) , Fotografie in den Abmessungen 60x90 und 100x150, Fotoprint, hinter Acrylglas, auf Aludibond oder auf Leinwand.
Auch wenn Klograffiti nur bedingt ästhetischen Grundsätzen folgt und gänzlich den Anspruch auf Kunst nicht erheben kann, so sind trotzdem beeindruckende fotografische Bilderwelten von Rudi Wambach im Künstlerhaus K4 entstanden.
Durch die fotografische Aufnahmen und der Bildverarbeitung am Computer werden die Klograffitis im Kulturzentrum K4 zur moderner Fotokunst erhoben und für die Ewigkeit konserviert.
“Some come here to shit and stink,
some come here to sit and think.
I come here to count my balls
and look the painting on the walls”
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler der Textgestaltung und Graffitimalerei im K4 Kulturzentrum sind leider nicht bekannt.
Weiterführende Informationen zum Kulturzentrum K4 finden Sie unter: http://www.kubiss.de/kultur/info/kuf/k4/eingang.asp
Mehr über Graffitikunst unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti
Kommentare
Kunst auf dem Abort als Forschungsfeld
Berliner Morgenpost berichtete über die unsichtbaren Verbündeten - Graffitimalerei und Sprüche auf dem stillen Örtchen.
Norbert Siegl, ist Kommunikationswissenschaftler und Psychologe in Wien. Seit 32 Jahren analysiert er Graffiti-Sprüche aus ganz Europa. Einer seiner Schwerpunkte sind Klo-Graffiti. In seinem Graffiti-Institut in Wien hat er rund 35 000 Fotos von Toiletten- Graffiti und Sprüchen archiviert: http://graffiti.netbase.org
http://www.graffitieuropa.org/news/016.htm
Das Gespräch in der Berliner Morgenpost führte Andin Tege. Weiterführende Informationen zum Gespräch unter: http://www.morgenpost.de/content/2004/12/05/biz/720486.html
Voll krass-
Starke Sprüche im Fränkischen Museum
Fränkisches Museum Feuchtwangen
Sprüche haben eine uralte Tradition. Die Sprüche Salomos aus der Bibel wurden immer wieder neu aufgelegt. Martin Luther prägte starke Sprüche über Weiber, Fürsten, Pfaffen. Aus dem 17. Jahrhundert haben sich Sammlungen mit 20.000 Sprüchen und Sprichwörtern aller Art erhalten. Noch vor zwei Generationen wurde Gereimtes „aus der guten alten Zeit“ massenhaft auf Handtücher und Bänder gestickt.
In der Gegenwart begegnen uns Sprüche auf Toiletten mit Graffiti.
Aus der Vergangenheit:
„Wenn ich könnt ein Vogel sein,
dann nistet ich in Dich hinein.“
und viele andere!
Eine Reise Wert in das Fränkische Museum nach Feuchtwangen.
Weiterführende Informationen unter: www.fraenkisches-museum.de
Museumsstr. 19
91555 Feuchtwangen