
„Viele Köche verderben die Laune“, lautet der Artikel in der Fürther Nachrichten über die Kunstszene in Fürth.
Wenn Kunstveranstaltungen bewusst für einen staatlichen, repräsentativen und der Tradition von Kunstringen, Kunstkreisen oder so genannten elitären Kunstinstitutionen verpflichteten Zusammenhang geschaffen werden, kann so etwas erfreulich, erstaunlich oder nur belanglos sein? Aber es sollte uns allen zu denken geben, weil dann der freiheitliche, kritische und innovative Anspruch verloren zu gehen droht und damit das, was die moderne Kunst eigentlich ausmacht?
Wird das in Fürth durch eine Kunstorganisationsstruktur praktiziert?
Die Fürther Nachrichten schreiben heute im Kulturteil „Viele Köche verderben die Laune“. Weiterführende Informationen zum Artikel unter http://www.fuerther-nachrichten.de/artikel.asp?art=899204&kat=50
Ateliertage in Fürth oder die Veranstaltung „Kunst in der Stadt“ sind wertvolle Beiträge „Kunst“ einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, weil Kunst nach unserer Einschätzung der letzte mögliche Schritt der Ungebundenheit ist.
Sie sucht sich sogar autonom gegenüber dem von ihr bislang verfolgten Autonomieprinzip zu machen. Genau mit dieser Strategie operiert die als postmodern proklamierte Kunst in Fürth und zwar mit vielen Köchen, die nicht den Brei verderben und die Laune, sondern abwechslungsreiche Kunstvielfalt.
Sie befreit sich von dem Zwang, allem Gesellschaftlichen und ihrer eigenen Tradition gegenüber Autonomie wahren zu müssen und bedient sich unbekümmert aller Möglichkeiten der Präsentationsform frei von Gesetzmäßigkeiten und intellektuellem Anspruch.
Wenn Kunstpräsentationen zum Kommunikationsprogramm aller Gesellschaftsschichten werden sollen, müssen sie sich auf die jeweiligen für ihre Positionierung mit allen Vor- und Nachteilen wichtigen Kommunikationsbedingungen wie: Zweiergespräch bis hin zur Massenkommunikation einlassen.
Kunst lebt heute nicht mehr in dem Werk alleine, sondern ausschließlich durch die Kommunikation. „Eine ART - Dialog“!
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Salomonisches Kunsturteil in Fürth
Bei den gestrigen Etatberatungen der Stadt Fürth fällte der Oberbürgermeister Thomas Jung ein salomonisches Kunsturteil und kippte damit einen Beschluss des Kulturausschusses.
Während Hjalmar Leander Weiss – der Leiter des Kulturrings C – auf Diplomierte Künstler beharrt, die eine Ausbildung an einer Akademie und eine professionelle Tätigkeit widerspiegelt, möchte Haselmayer, Galeristin des Kleinen Ateliers in der Hirschenstraße, nicht nur Künstler mit Diplom, sondern auch qualifizierte Künstler ohne Diplom präsentieren.
OB Jung wandelte mit Mehrheitsbeschluss kurzerhand den Antrag um, den Ring-C-Etat in Höhe von 8180 Euro nicht zu kürzen und zusätzlich 2000 Euro für die "Kunstgruppe Haselmayer" einzustellen.
Wann, wie und wo die beiden Veranstaltungen dann stattfinden bleibt den beiden Kunstorganisatoren überlassen!
Fürther Nachrichten:
Weiterführende Informationen unter:
http://www.fuerther-nachrichten.de/artikel.asp?art=929200&kat=50
Eine ART-Dialog in Fürth vom 17.10 - 19.10.2008
Künstler geben Gastspiel
Mit 117 ausgewählten Teilnehmern versprechen die Ateliertage „Gastspiel 2008“ des Kulturrings C am Kunstwochenende Samstag, 18. Oktober, von 16 bis 21 Uhr und Sonntag, 19. Oktober, von 11 bis 19 Uhr wieder eine künstlerische Großveranstaltung zu werden. Kunstgäste aus London, Prag oder Seattle sind mit von der Partie.
Einblick in die Fürther Kunst
Durch die Stadt bummeln und dabei abwechslungsreiche und reizvolle Einblicke in die Fürther Kunstszene genießen, dazu laden Künstlerinnen und Künstler von Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Oktober ein. Unter dem Motto „Kunst in der Stadt“ gibt es an 27 Stationen unter anderem Malereien, Fotografien, Zeichnungen, aber auch Keramik- oder Glasarbeiten zu bestaunen.
Führungsinformationen mit der Übersicht der teilnehmenden Künstler, Ateliers und Werkstätten finden Sie für beide Veranstaltungen in der Stadt Fürth http://www.fuerth.de/Desktopdefault.aspx/tabid-649/ - Veranstaltungen, Bereich zum Download.