
Das Landeskunstmuseum Moritzburg in Halle ist für rund 18 Millionen Euro zu einem Zentrum der Klassischen Moderne komplett umgebaut worden. Werke des Expressionismus wie der berühmten Künstlergruppe „Brücke“ stehen im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung.
In die neu gewonnenen Säle zieht die moderne Kunst. Der kleine Saal im Nordflügel ist für Wechselausstellungen vorgesehen, in dem größeren werden Werke von Brücke-Künstlern gezeigt, die der Sammler Hermann Gerlinger dem Kunstmuseum zur Verfügung stellt, was als symbolische Rückkehr der Expressionisten gefeiert wird. Diese umfasst 700 Handzeichnungen, Aquarelle, Grafiken und Ölbilder von Expressionisten wie der "Brücke", so von Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Ludwig Kirchner. Die Privatsammlung bleibe dauerhaft in der Moritzburg.
Als wichtigstes Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, das seit den 1980er-Jahren auch eine bedeutende Fotosammlung bewahrt, war seine Existenz nach dem Mauerfall nicht gefährdet.
Die Stiftung Moritzburg gehört mit ihren reichen Beständen zu den führenden Museen in Sachsen-Anhalt. Sie ist benannt nach dem Bauwerk, in dem sie sich befindet: der spätmittelalterlichen Moritzburg, die zwischen 1484 und 1513 als Residenz der Erzbischöfe von Magdeburg erbaut wurde.
Quelle: Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland, Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten ab 13. Dezember 2008: Dienstag, 11 bis 20.30 Uhr Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr
Weiterführende Informationen unter: http://www.kunstmuseum-moritzburg.de/
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