
Der vielfältige Umgang mit „Skulptur“ soll dabei zur Anschauung kommen, in einem ungeschiedenen Nebeneinander der Ausdrucksmöglichkeiten, die Wurm insbesondere in den letzten sieben Jahren entwickelt hat. Hierzu zählen neben den genannten plastischen Formen auch Texte, einfache Sätze und Behauptungen, die auf plakative Weise populistische Gedanken zum Ausdruck bringen. Wurm begreift diese Sprüche als eine Form „sozialer Plastik“, die den Widerspruch in sich birgt. So wird es einen Katalogbeitrag geben, in dem Wurm die an ihn gerichteten Fragen mit Fragen beantwortet.
Von all dem wird die Ausstellung im Kunstbau „bebildert“ sein.
Wenn Erwin Wurm eine Form aus der unerschöpflichen Asservatenkammer des Gegenständlichen herausgreift und zum Gegenstand seiner Bildnerei macht, dann wird dieses Ding zu etwas anderem und trägt fortan einen weiteren, besonderen Sinn mit sich. Autos, Kartoffeln, Gurken, Kleidung, um nur einige Objekte aus der Welt des Realen zu nennen, hat er in seinen Skulpturen „behandelt“, sie in ihrem Sinn verdreht und so neue Bilder gewonnen.
Kurator: Helmut Friedel, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München
Kunstausstellung: 17. OKTOBER 2009 bis 31. JANUAR 2010 Lenbachhaus Kunstbau
Quelle: Kunstbau Königsplatz / U-Bahn-Zwischengeschoss / 80333 München
Eröffnung: Freitag, 16. OKTOBER, 19:30 h
Öffnungszeiten: Di. bis So. 10 BIS 18 h
Weiterführende Informationen unter: http://www.lenbachhaus.de/cms/index.php?id=1
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