

Das Museum muss sich in jeder Hinsicht öffnen.
Es darf kein Elfenbeinturm sein, der die Besucher als lästig empfindet. Ein Museum sollte für jedes Thema ein Maximum an Besuchern aller Generationen finden und ansprechen. In den Zeiten des Wandels müssen auch alte Museumsdenkmuster in Frage gestellt werden –früher genauso wie heute.
Warum kann man keine thematischen Ausstellungen mit hoher gesellschaftspolitischer Akzeptanz organisieren, die sich interessant anhören und aufmerksam machen? Wir gehören einfach nicht zu den Menschen, die nur ins Museum gehen, um Spaß zu haben und da völlig unreflektiert durchmarschieren.
Gerade junge Menschen benötigen einen Leitfaden, sie möchten immer etwas erfahren, etwas lernen, etwas verstehen. Wechselnde Ausstellungen, Events natürlich: Preise, Wettbewerbe, Versteigerungen, ... es sollte mit Leben erfüllt sein, nur nicht staubig und still. Statt eines Lesezirkels oder einem Zirkel der Bildbeschreibung sollten monatlich Kunstzirkel mit interessanten, progressiven Themen der Kunst stattfinden.
Ein Museum als Begegnungsstätte. Kein schweigendes, einsames, vor- sich- hin- Geschlendere. Besonders bemerkenswert ist es immer auch, wenn man etwas über die einzelnen Künstler erfährt, vielleicht auch etwas Persönliches. In der Gursky- Ausstellung 2007 in München gab es kleine Büchlein (Format DIN A 6), in denen einige seiner Werke von ihm erklärt wurden- das war für uns wie ein kleiner Kunstführer und sehr eindrucksvoll.
Versuchen wir es doch mal aus der psychologische Sicht: Letztendlich soll sich so ein Museumsbesuch für den Besucher ja lohnen - in irgendeiner Weise. Er lohnt sich dann, wenn er etwas Besonderes sieht, etwas Neues, etwas Schönes, etwas Erstaunliches, er etwas dazulernt, sich an etwas erfreut, oder wenn er sich über etwas ärgert, etwas so richtig ablehnt, ... immer dann, wenn er angesprochen wird.
Grenzen wir es einfach ein: Das ist nicht der Fall, wenn in einem Museum immer das Gleiche hängt, wenn es einem nichts sagt, wenn es schlecht zusammengestellt ist, es unkommentiert bleibt, auch wenn das Museum einfach zu teuer ist. Wie könnte ein Museum für die moderne Gegenwartskunst für alle Generationen aussehen?
1. Loslösen von den konservativen Museumsstrukturen
2. Kulturbürokratie und sture Museumsideologien ausschalten
3. Vielseitige Kompetenzstrukturen mit Innovationskraft aufbauen - Kunstregisseure einsetzen, die Gegenwartskunst inszenieren können
4. Kultureinrichtungen sollten Leben schaffen „Kultur als Freude und zur Steigerung der Lebensqualität“.
5. Publizieren der Visionen in den politischen Kulturinstanzen · Kunsterziehung · Inszenierungen · Finanzierungen · Sponsoren
6. Neue interessante und diskussionswürdige Kunstrichtungen präsentieren · Zeitgenössische Fotokunst · Druckgrafik bis zur modernen Digitalkunst · Zeichnungen
7. Einsatz von modernen Multimedia –Technologien
8. Kulturelle Events veranstalten (Jung und Alt -Professionelle und so genannte Amateur Kunst)
9. Mut zur Kritik Eine sachbezogene Form der Beurteilung der Kunstwerke insbesondere der Museumskunst tut Not. Über die Maßstäbe und Werte der Museumskunst, über die Qualität, über die Frage, wie sich der Geschmack des Einzelnen wie Museumsdirektoren, Kuratoren… zum Geschmack der Menge verhält, kann es nicht geben.
Wenn man Besucher in den Altersgruppen 60 –X ins Museum locken will, braucht man nicht nur Gefälliges sondern eine Kunst die bemerkbare Wahrnehmungsspannungen erzeugt.
Die Auseinandersetzung mit der Zeitgenössischen Kunst ist eine Herausforderung mit unvorhersehbarem Ausgang nicht ohne Vorsatz oder Lust am Wagnis. Gute Besucherzahlen eines Museums mit unterschiedlichen und kritischen Ansichten sind als Indikatoren für eine gelungene und erfolgreiche Kunstinszenierung zu verstehen, im Gegensatz zu den landläufigen Meinungen der Museumsverwalter.
Kommentare
Rechnungsprüfungsamt kritisiert Nürnberger Kunsthalle
Die Kunsthalle steht in der Kritik! So lautet die Überschrift der Nürnberger Nachrichten,
Artikel der Nürnberger Nachrichten vom 16.12.2009
„Eine „unbefriedigende Ertragslage“ attestiert das Nürnberger Rechnungsprüfungsamt der Kunsthalle in seinem Jahresabschlussbericht für 2008, der nun pünktlich zur heutigen Kultur-Generaldebatte im Stadtrat veröffentlicht wurde. Kunsthallen-Chefin Ellen Seifermann weist zahlreiche der darin enthaltenen Kritikpunkte zurück schreiben die Nürnberger Nachrichten.“
Allerlei Misswirtschaft stand auf dem Prüfstand mit Empfehlungen den Kulturhaushalt und somit Steuergelder nicht nur einzusparen, sondern bewusst und zielgerichtet einzusetzen. Weitere Einzelheiten können Sie aus dem NN - Onlinebericht entnehmen: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1141298&kat=48&man=3
Maßnahmen in der Metropolregion Nürnberg:
1. Loslösen von den konservativen Museumsstrukturen
2. Ein Kulturelles Gesamtkonzept in der Metropolregion Nürnberg starten.
4. Sogenannte Kulturelle - Hochburgen wie in Erlangen und Fürth zu einer kompetenten Kultur- und Kunststruktur mit eigenwilligen Ideen in der Region zusammenfassen.
5. Abbau von Kulturbürokratien und Funktionären in den einzelnen Städten der Metropolregion Nürnberg.
Benötigt man tatsächlich in jeder Stadt ein Kulturreferat, ein Vielzahl von unwirtschaftlichen Museen, sinnlose Großveranstaltungen und überdimensionierte Verwaltungsstrukturen? Konzentration und Bündlung auf besondere Kulturelle Ereignisse in der Region wären für alle von Nutzen.
Es ist wie so oft im Kulturbetrieb: Die wirklich guten, erfolgreichen Sachen werden nicht von den Kulturbürokratien und ihren Funktionären erfunden, sondern von Einzelnen, die sich für eine Sache begeistern und sich mit sehr viel Leidenschaft dafür einsetzen.
Freier Eintritt!
Das würde auch den deutschen Museen gut stehen!
Ein Projekt, das bereits in England Schule gemacht hat, wird auch nun in Frankreich umgesetzt. Ab April 2009 ist der Eintritt in 14 ausgewählte Nationalmuseen gratis. Nach einem halben Jahr Test mit freiem Eintritt, konnten mehr als 60% steigende Besucherzahlen festgestellt werden.
Insbesondere jüngeres Publikums (18 – 26 Jahre) konnte für den Besuch der Kulturstätten gewonnen werden.
Zu den Museen, für die ab April 2009 kein Eintritt mehr gezahlt werden muss, gehören in Paris und Umgebung das asiatische Kunstmuseum Guimet, das Reform-Kloster Cluny, das mit Archäologie beschäftigte Saint-German-en-Laye, die Renaissance-Ausstellung des Ecouen sowie das Kunst- und Gewerbemuseum und das Luftfahrtmuseum in Le Bourget. Weiterhin kostenpflichtig ist der Besuch des Louvre, des Centre Pompidou und des Museums für außereuropäische Kulturen. Diese bieten jungen Gästen zwischen 18 und 25 Jahren jedoch an einem Abend pro Woche einen Gratisbesuch an.
60 Prozent mehr Museumsbesucher
Lesenswert der Artikel „Kostenfreie Museen locken Besucher und Sponsoren“ der Nürnberger Nachrichten vom 25.05.2009.
Hier einzusehen:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1023445&kat=48&man=3
Das 50-Milliarden-Konjunkturpaket soll auch der Kultur helfen
Das aktuelle Konjunkturpaket der Bundesregierung soll die Wirtschaft stabilisieren, Arbeitsplätze sichern und in die Zukunft investieren. Bislang ist in erster Linie die Rede davon, dass Bildung, Soziales und Verkehr davon profitieren sollen.
Kulturexperten erinnern nun daran, dass es wichtig ist, auch die kulturelle Infrastruktur zu modernisieren. Scala geht der Frage nach, warum Kultur eine Zukunftsinvestition ist und wie durch sie die Konjunktur belebt und Arbeitsplätze gesichert werden können.
Quelle: Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Die Kulturpolitische Gesellschaft ist kein berufsständischer Interessenverband und auch an keine Partei, Kirche oder Gewerkschaft gebunden. Ihre Mitglieder verstehen sich als kulturpolitische Arbeitsgemeinschaft, die sich in den alten und neuen Bundesländern für eine zeitgemäße und demokratische Kulturpolitik engagiert, damit Kunst und Kultur die ihr angemessene Förderung in der Gesellschaft erfahren können.
Informationen: Kulturpolitische Gesellschaft
http://www.kupoge.de/kupo/kupo.htm
Museumstag - 18.Mai 2008
„Museen und gesellschaftlicher Wandel – Museums as agents of social change developement“ lautet das diesjährige Motto des Internationalen Museumstages, der in Deutschland unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates, des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg steht.
Ziel des Internationalen Museumstages ist, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der mehr als 6.000 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen.
„Partizipation“ und „Integration“ sollten verstärkt zu den zentralen Themen der aktuellen kultur- und gesellschaftspolitischen Diskussion stehen. Auch die Museen sind hier angesprochen und sollten einbezogen werden: Sie sind Forum der Begegnung und bieten Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen die Chance, mehr über andere, aber auch über sich selbst zu erfahren.
Aufgeschlossene Museen laden heute mehr denn je auch zur Mitwirkung bei Projekten und Aktionen ein, die Vernetzungen und Verbindungen schaffen.
Weitere Informationen: http://www.museumstag.de/contenido/home
Museen in Bayern
http://www.artnori.de
Museen in Bayern
Am Sonntag, den 18. Mai 2008, laden in Bayern rund 350 Museen mit speziellen Veranstaltungen zum Besuch ein. Im Internet sind alle Veranstaltungen im Rahmen des Internationalen Museumstags, der unter dem Motto "Museen und gesellschaftlicher Wandel" steht, unter www.museen-in-bayern.de abrufbar.
Heute Museumstag - Alles auf einen Blick
18. Mai 2008, mehr als 6000 Museen in Deutschland mit speziellen Veranstaltungen laden zum Besuch ein. Im Internet sind alle Veranstaltungen im Rahmen des Internationalen Museumstags, der unter dem Motto "Museen und gesellschaftlicher Wandel" steht, verfügbar.
Besondere übersichtliche Museumsportale sind abrufbar unter:
Berlin:
http://www.museumsportal-berlin.de/
Bayern:
www.museen-in-bayern.de
Hessen
http://museen-in-hessen.de/
Frankfurt am Main
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3796
Sachsen
http://www.deutsche-museen.de/index.php?myname=index&inc=sachsen&stichwo...
Basel - Schweiz
http://www.museenbasel.ch/
Deutschland – Österreich - Schweiz
http://webmuseen.de/Museen.html
Entwicklung der Museumslandschaften
Entwicklung der Museumslandschaften
Nürnberg 18.03.2008: Ein Interview von Birgit Ruf in den Nürnberger Nachrichten mit Michael Eissenhauer, Präsident des Deutschen Museumsbundes und künftiger Direktor der stattlichen Museen in Berlin.
Zum Interview siehe: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=787949&kat=48&man=3
Hallo Ikone, etwas vergessen!
Museumstag in den Nürnberger Nachrichten.
Besondere Beachtung findet heute die Museumszeitung mit der Ausgabe 25 –gültig vom 18.03 – 10.07.2008 in den Nürnberger Nachrichten. Das Blatt erscheint jetzt 4 Mal im Jahr, jeweils im März, Juni, September und Dezember.
Leider noch in keiner Online – Ausgabe!
Vielleicht können die Macher der Museumszeitung, dies bei der nächsten Ausgabe noch realisieren, insbesondere im Interesse der Museumsfreunde außerhalb des Einzugsgebietes der Nürnberger Nachrichten.
Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer
Herzlichen Dank für den aufschlussreichen Bericht im treffpunkt – kunstgalerie.
Die Lösungsansätze erachten wir nicht nur für sinnvoll und notwendig, sondern auch für realisierbar.
Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher! Dies besagt der zweite Armuts- und Wohlstandsbericht der Bundesregierung der 2007 fertig gestellt wurde. Jetzt erst im März 2008 wurde der Bericht auch offiziell bestätigt von der Bundesregierung.
Das sollte auch Bedeutung gewinnen bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur der Länder-, Bund und/oder auch auf der europäischen Ebene.
Was sollte sich in der Kultur – und Kunstszene ändern?
Die Zeit berichtet am 31.Januar 2008:
„Schafft die Eintrittsgelder ab“!
Ein Bericht von Hanno Rauterberg.
Artikel unter: http://www.zeit.de/2008/06/Museumseintritt
Der Museumsbesuch für einen normalen Kunstinteressierten ist zu teuer und erst recht für einen Hartz - IV - Empfänger. Früher war das Museum ein Ort für alle – das war die große Hoffnung. Schon in jeder kleinen Kultur-Provinz sind Museen heute eine Abgrenzung der sozialen Schichten.
Mehr als 5- 15 € pro Person bei einer Familie mit 4 Personen sprengt die durchschnittliche Haushaltskasse. Was auf der Strecke bleibt ist die Kulturerziehung, letztlich die kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft, denn wer als Kind mit seinen Eltern gelegentlich/ regelmäßig eine Ausstellung besuchte, wird dasselbe auch an seine Kinder weitergeben.
Auch Schulen können diese Tendenz nicht aufhalten oder ihr gegensteuern. Denn die Preisnachlässe für Schulklassen sind so gering, dass mehr als ein Museumsbesuch pro Schuljahr nicht machbar ist.
Auszug aus dem Artikel von Hanno Rauterberg :
„Die Akademiker sind in aller Regel deutlich in der Überzahl, die weniger gut Gebildeten finden hingegen nur selten ins Museum. Lediglich drei bis vier Prozent der Besucher haben einen Hauptschulabschluss, stellt eine Studie des Instituts für Museumskunde fest. Weniger als fünf Prozent sind Facharbeiter. Wer also zu Rembrandt oder Beuys geht, kann sicher sein: Er trifft auf seinesgleichen“.
Welche Initiative treffen die Kulturreferate der Städte? Das Alibi des Geldmangels reicht nicht aus, um wertvolle kulturelle Entwicklungen der Gesellschaft voranzutreiben.
Kreativität ist gefragt, insbesondere im Sponsoring. Wie Hanno Rauterberg berichtet sind viele Museen in London und Paris freizugänglich mit großem Besucher erfolg aller Schichten. Außergewöhnliche Kunst- und Wanderausstellungen sollten ihren Preis haben.
Warum macht man es nicht in den Städten in Deutschland?
Das würde doch der Metropolregion Nürnberg und anderen Regionen in Deutschland gut stehen, mit innovativen Kulturkonzepten und Finanzierungsmodellen die Besucherzahlen zu erhöhen. Kunst für alle bezahlbar und sichtbar machen, wäre eine gesellschaftspolitische Notwendigkeit.
Buchempfehlung „UND DAS IST KUNST“
Hanno Rauterberg zeigt, nach welchen Kriterien sich zeitgenössische Kunst beurteilen lässt. Er durchleuchtet das Machtgeflecht des Kunstmarkts und der politischen Kulturstrukturen in den Kommunen und Länder.
Ein thesenstarkes Buch, wie sich Kunstwerke der Gegenwart beurteilen lassen, ohne in das übliche Kunstkauderwelsch abzugleiten.
Sehr empfehlenswert – ein MUSS für jeden Kunstliebhaber!
Hanno Rautenberg, geboren 1967, ist seit 1998 Kunst- und Architekturkritiker im Feuilleton der ZEIT.
Das Buch ist erschienen im S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2007
ISBN 978-3-10-062810-7
Berlin unsere Weltmetropole für Kunst und Kultur
Berlin ist immer eine Kunstreise wert!
120 Museen in der Hauptstadt sind weiter im Aufwind. Die Kulturverwaltung teilte in Berlin mit, dass über zwölf Millionen Besuchen im Jahr 2006 gezählt wurden, 2005 waren es 11,4 Millionen Museumsbesuche. Insbesondere die zeitgeschichtlichen Museen und Gedenkstätten konnten mit 25 Prozent deutlich zulegen. Dieser Trend wird sich auch 2007 und 2008 fortsetzen.
Die Kulturinstitutionen in Berlin gingen schon immer neue Wege einer innovativen Vermarktungsstrategie ihrer Kultureinrichtungen bis hin zu der unkonventionellen Besetzung des profiliertesten Kurators, Macher und Quereinsteiger wie Udo Kittelmann.
Jeder Besucher findet im Internet eine Zusammenfassung der gesamten Ausstellungen, Veranstaltungen, Museen einschließlich Kartenvorverkauf und sonstige umfassende Kulturinformationen im MUSEUMSPORTAL BERLIN.
Die Vorbereitung einer Kunstreise nach Berlin ist es nicht nur Wert, sondern ein Genuss – mit nur einem Klick sind sie in der Kunstmetropole Berlin: http://www.museumsportal-berlin.de/
Grüße aus Berlin Ikone
Generationen im Museum
Danke für die visionären Anleitungen zu einem gut frequentierten interessanten Museum, klingt gut, aber...Die Einschränkung. Museen für Menschen 60 - X attraktiv zu machen, finde ich ehrlich gesagt, überflüssig. Gerade Menschen, die über mehr Zeit verfügen, nehmen lange Anfahrten und viel Zeit und Aufwand auf sich, um Ausstellungen ausserhalb Ihres Lebensumfeldes zu besuchen, das muss nicht extra für diese "Zielgruppe" installiert werden.
Richtig ist auf jeden Fall, dass Rahmeninszenierungen, wie Texte, Multimedia - Technologien oder Führungen durch die Ausstellungen einen ungeheuren Mehrwert für Besucher bedeuten, gerade für jüngere Menschen, die auf schnelle Informationen fokkusiert sind.
Dieser Ansatz sollte für eine zeitgemässes Museumsmanagement ein unbedingtes "Muss" sein. Fakt allerdings ist , dass Museumsdirektoren und Kuratoren eben auch nur Menschensind...und eben oft nach Ihrem Gusto entscheiden können, müssen, dürfen - und das müssen wir Museumsgänger ausbaden, es ist nicht immer langweilig, aber immer öfter.
Wir fahren nach München, Berlin, Bremen (Immendorf, wurde in Nürnberg abgelehnt), Hannover u.s.w., aus welchen Regionen kommen Menschen "extra" wegen einer Ausstellung nach Nürnberg???
Man darf ja mal "soddern" (Deutsch: meckern)