Museum Wiesbaden - Metallskulpturen von Auke de Vries

Bild von Ikone
01.03.2009 - 00:00
17.05.2009 - 23:59

INTERVENTION - Nester
Vom 1. März bis 17. Mai 2009 zeigt Auke de Vries im Museum Wiesbaden eine Serie von drei neuen Skulpturen, die unter dem Baldachin eines Oberlichtsaales ihre Bahn ziehen: wie Nester verankern sie sich im Raum, wie Raumschiffe kehren sie aus dem All zur Erde zurück.

Für den niederländischen Bildhauer Auke de Vries steht eine Skulptur nicht notwendig auf festem Boden. Schon 1982 ließ er die Elemente seines Maasbeldes in Rotterdam einige Meter über dem dahin fließenden Wasser schwanken. Zwanzig Jahre später schwebten elf Tonnen Metall in den Himmel über Berlin ein, um sich auf dem Dach des Daimler-Gebäudes am Potsdamer Platz zu der inzwischen weltberühmten farbigen Skulptur Gelandet zusammenzufügen.

Beim Skulpturensommer 2004 konnten die Besucher des Wiesbadener Kurparks einen seltsamen Metall-Papagei namens Bilabo entdecken, der wie unabsichtlich in die Äste eines Baumes geraten war, kühn mit einer roten Feder grüßend und mit einem kleinen Fernrohr immer nach vorne Ausschau haltend, wo sich denn zur Landung ansetzen lassen könnte.

Andere Skulpturen, die Auke de Vries im öffentlichen Raum der Niederlande, Spaniens, Englands und mehrerer deutscher Städte realisierte, haben zwar punktuelle Bodenhaftung, scheinen sich von da aus aber mit spielerischer Leichtigkeit in die Luft zu heben und dort ihren eigenen Raum zu definieren, Blickachsen zu bündeln und Beziehungen zu formulieren zu Gestalt und Geschichte des Ortes ihrer Platzierung.

Quelle: Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

Öffnungszeiten:
Di 10 - 20 Uhr, Mi – So und Feiertagen 10 - 17 Uhr

Weiterführende Informationen unter: www.museum-wiesbaden.de