Nach Wachstum, jetzt auch Kunstbeschleunigungsgesetz

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Die Bundeshauptstadt Berlin setzt sich an die Spitze der Kunstbeschleunigung, © Herbert LiedelIm Zuge der Inkraftsetzung des Wachstum Beschleunigungsgesetzes wurde bekannt, dass nun auch über ein Kunstbeschleunigungsgesetz nachgedacht wird. Dies erscheint umso notwendiger, als die schwarzgelbe Regierung in Anbetracht der steuerlichen Entlastung der Bürger auch die Künstler nicht ausgrenzen möchte.

Angestrebt wird also eine Senkung der Mehrwertsteuer für Kunstwerke von 7 % auf 4,5 %, ein Künstlerbetreuungsgeld entsprechend dem Kindergeld von 120,- € als Gutschein und ein Tagesgeld mit Nachweispflicht von 3,75 € für allein schaffende Kreative.Der Gutschein soll nicht zweckentfremdet und nur für den Einkauf für Farbe, Leinwände, Bronze, Stein und Hammer und Sichel eingelöst werden!

Als belastend und kontraproduktiv wird aber immer mehr die lange Schaffenszeit bei der Vollendung eines Kunstwerkes empfunden. Es soll tatsächlich noch Künstler geben, die monatelang an einem Werk arbeiten ohne zu einem Abschluss zu kommen. Diese Kunstverzögerer verweigern sich den Errungenschaften modernster Technik, die erlaubt, in kürzester Zeit effektive, rationale und zur Optimierung führende computergesteuerte Hilfsmittel einzusetzen. Diese Kunst-Tempomaten erhöhen die Schaffensgeschwindigkeit um ein Vielfaches des bisher Gekannten.

Die Opposition fordert deshalb strikt, diese Technik einzusetzen, um den ewig Gestrigen die Bummelei auszutreiben. Es ist in der Diskussion - im Zuge der schon von der alten rotgrünen Regierung vorgeschlagenen Gesetzgebung - den "ART IV" für die Spätaufstehenden einzuführen, damit das kreative Lotterleben endlich ein Ende hat!

Abbildung: Die Bundeshauptstadt Berlin setzt sich an die Spitze der Kunstbeschleunigung „6000 Künstler auf Trab gebracht", © Herbert Liedel

Das Ziel ist die Maximierung künstlerischen Schaffens in kürzester Zeit. Das Ausland insbesondere die Malediven und Seschellen sind uns in diesem Bestreben bereits meilenweit voraus. Deutschland droht wieder einmal international den Anschluss zu verlieren.