Nürnberg - NEUES MUSEUM mit Installationen von Daniel Buren

Bild von Ikone
16.10.2009 - 00:00
14.02.2010 - 23:59

Der international agierende, französische Künstler Daniel Buren gilt als einer der schärfsten Kritiker der zeitgenössischen Kunst. Gerade dem Museum und seinen Gegebenheiten und Bedingungen widmet er seine bevorzugte Aufmerksamkeit. Denn das „Museum ist der Ort in Anbetracht dessen und für den ein Werk gestaltet wird“.

Mit spielerischem Spürsinn entwickelt Buren seit gut 40 Jahren Werke, die unmittelbar auf den sie umgebenden Raum Bezug nehmen. So entstanden in Dialog mit der jeweiligen Umgebung überwältigende Installationen in Institutionen wie dem Guggenheim Museum in New York oder aktuell dem Picasso Museum in Paris, die eine neue Sicht auf die Orte erlauben. Auch der Außenraum wurde vielfach Ort künstlerischer Eingriffe. Das allgegenwärtige Erkennungszeichen des Künstlers sind die für ihn typischen 8,7 cm breiten Streifen, die sich überall anheften und so Realitäten von Architektur und Präsentation sichtbar machen.

Mit der Ausstellung im Neuen Museum in Nürnberg werden in Deutschland nach einer Pause von nun zehn Jahren wieder aktuelle und eigens konzipierte in situ-Installationen des Künstlers präsentiert, die sich auf mehrere Bereiche des Museumsgebäudes beziehen.

2007 wurde Daniel Buren mit dem Praemium Imperiale, dem Nobelpreis der Kunst, ausgezeichnet.

Quelle: Neues Museum
Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg
Klarissenplatz
90402 Nürnberg
Postanschrift: Luitpoldstraße 5, 90402 Nürnberg

Ausstellung: MODULATION. Arbeiten in situ
16. Oktober 2009 bis 14. Februar 2010
Eine Publikation zur Ausstellung mit einer Dokumentation der „in-situ“-Projekte des Neuen Museums erscheint nach Eröffnung der Ausstellung. Für den Rundgang steht ein Begleitheft zur Verfügung.

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 10 - 20 Uhr
Samstag, Sonntag: 10 - 18 Uhr
Montags geschlossen

Weiterführende Informationen unter: http://www.nmn.de/