
Der Phantastische Realismus bezeichnet eine vom Surrealismus beeinflusste Richtung der Malerei. Bekannt wurde der Ausdruck zunächst durch die Wiener Schule des Phantastischen Realismus, zu der neben Ernst Fuchs noch Erich Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lemden gehören.
Mittlerweile bezeichnet man damit sehr unterschiedliche Strömungen und Tendenzen - gemeinsam sind ihnen die Ablehnung der reinen Abstraktion und eine gewisse Nähe zu Surrealismus und Fantasy. Phantastische Kunst entsteht immer aus einem ganz individuellen Weiterleben heraus, und zwar aus der ganz spezifischen Art eines Künstlers, die Welt und alles Leben darin zu erleben. Die Phantasie, die schöpferische Kraft, neue Bilder und auch Werte zu erfinden, die es bisher auf der Welt nicht gegeben hat, ist schier unerschöpflich.
Um außergewöhnliche Eindrücke umzusetzen, bedient man sich etlicher verschiedener Techniken, angefangen mit handwerklich-alt-meisterlicher Malerei bis hin zum modernen Airbrush -Technik. Diese Kunstrichtung führt ins grenzenlose Reich des Ungewöhnlichen.
Die kleine artnori - Kunstreise in die Welt der Phantasie zum 3. Advent ist nicht nur geprägt durch eine Vielzahl zeitgenössischer Kunstveranstaltungen, sondern auch durch außergewöhnliche Kunstwerke von renommierten Künstlern wie WOLFGANG HARMS, JOHANNES LASKARIDES und RALF KUNSTMANN in der Internetgalerie http://www.artnori.de
Die Kunstgalerie stellt Ihnen drei hervorragende Künstler dieser Kunstrichtung vor:
Wolfgang Harms
Auf dem Kunstgebiet der Wand- und Tafelbildmalerei wird er mittlerweile zu den Besten in Europa gezählt. Harms fühlt sich eng mit dem “Surrealismus“, der “Renaissance“ und dem “Phantastischen Realismus“ verbunden. Er benutzt verschiedene Maltechniken wie Aquarell, Acryl, Zeichnung und Drucktechniken. Die Lasurtechnik in Acryl-Öl ist eine sehr zeitaufwändige Methode, aber mit keiner anderen Maltechnik ist eine solche Leuchtkraft und Lebendigkeit der Farben zu erreichen.
Titelbild: Der Eingang, 1975, 246x194, ©Internetgalerie artnori
Blütenbläser, 1995, 107x84,5, ©Internetgalerie artnori

Johannes Laskarides
Johannes Laskarides Anliegen ist es, seine Visionen darzustellen. Seine Malerei ist dabei Mittel zum Zweck. Er malt Welten einer fernen Zukunft. Ausgehend von einer Gegenwartsanalyse versuche er den Lauf des Geschehens zu erspüren.
Der Schweineplanet –(Globalisierung); Öl auf Leinwand, 2004, 170 x 120, ©Internetgalerie artnori
Der Weltball, als kugeliges Lebewesen, eingeschnürt von einem tiefen umlaufenden Graben, als geteilt dar. Entsprechend des tiefen Ungleichgewichtes der Gegenwart lässt sich die Bildsprache entschlüsseln: oben residieren die bewaffneten Abnehmer, die Verbraucher und Herrscher, auf der unteren Hälfte die Zulieferer. von Nord nach Süd. Das Auge des runden Lebewesens ist geschlossen. Vielleicht führt es einen Todeskampf.
Schwarzgelbe Stadt 2, Öl auf Leinwand, 2006, 125 x 125, ©Internetgalerie artnori
Häuser, genetisch konstruiert, wachsen aus dem Boden, konkurrieren miteinander, künstliche Lebensformen streben neuer Bestimmung zu.
Ralf Kunstmann
Er liebt das Schöne und das Morbide gleichermaßen. In seinen Bildern fließen eigene Eindrücke, Erfahrungen, aber genauso auch Wünsche und Fantasien. Für die Realisierung eines Werkes verwende ich Fotografien genauso wie malerische Elemente. Für viele Betrachter erschließt sich der Aufwand an einem Bild oft erst in einem persönlichen Gespräch, da viele sich nicht vorstellen können welcher Aufwand nötig ist, um solche Werke zu erstellen.
Mutter Natur, 2008, 80 x 80, ©Internetgalerie artnori

Flying Island, 2008, 80 x 80, ©Internetgalerie artnori

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