
Saarlandmuseum
Anhand von über 200 Exponaten entwirft die Ausstellung erstmalig in der Geschichte des Saarlandmuseums ein Gesamtbild der fotografischen Sammlung des Hauses von
der ältesten datierten Daguerreotypie, die 1844 in Saarbrücken entstanden ist, bis zur konzeptuellen Industriefotografie der 1990er Jahre.
Ausgestellt werden Unikate aus den 1840er Jahren, wie auch Porträtfotografien auf Salz- und Albuminpapier. Reisefotografien von James Robertson und Auguste Salzmann zeigen Motive aus dem Orient und aus dem Krim-Krieg. Von Jean Laurent stammt ein Album mit Aufnahmen aus Spanien. Mehrere Carte-Visite-Alben, stereoskopische Fotografien und Mappenwerke wie etwa zu den ersten Bayreuther Bühnenbildern komplettieren einen repräsentativen Blick auf die Vielfalt der fotografischen Gattungen im 19. Jahrhundert.
1955 beginnt man im Saarlandmuseum mit dem Aufbau einer Sammlung künstlerischer Fotografie des 20. Jahrhunderts. Um den Schwerpunkt der „subjektiven fotografie“ wächst eine stattliche Sammlung heran, die neben Arbeiten von Otto Steinert, seiner Schüler und der Gruppe „fotoform“ auch Werke von László Moholy-Nagy, Raoul Hausmann, Albert Renger-Patzsch, Henri Cartier-Bresson, Arnold Newman und vielen anderen Künstlern vorzuweisen hat.
Ausstellung: 14. Februar 2009 bis 19. April 2009
Quelle: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz
Bismarckstraße 11-19
66111 Saarbrücken
Weiterführende Informationen unter: www.kulturbesitz.de
Neueste Kommentare
vor 5 Tage 45 Minuten
vor 1 Woche 5 Tage
vor 4 Wochen 6 Tage
vor 5 Wochen 15 Stunden
vor 5 Wochen 3 Tage
vor 7 Wochen 2 Tage
vor 7 Wochen 5 Tage
vor 8 Wochen 1 Tag
vor 8 Wochen 3 Tage
vor 11 Wochen 23 Stunden