Der Tanz der weinenden Vögel

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Der Tanz der weinenden Vögel

Die Internetgalerie artnori stellt die bekannte Künstlerin aus der Metropolregion Nürnberg Atsuko Kato vor.
Atsuko Kato arbeitet im Bereich der Malerei (Öl), Grafik (Lithografie, Tusche & Collage), Installationen mit der Ginkgopflanze, u.a. Kalligrafie & Fotografie. Im Bereich Kunst im öffentlichen Raum sind die Themen
Kreislauf der Natur, West-Ost-Dialog und der Dialog von Kulturen.
Seit 1986 beschäftigt sich Atsuko Kato mit dem Thema GINKGO in der
Zusammenarbeit mit der Literatur, Musik und Dokumentarfilme.
Besonders widmet Sie sich mit Ihrem Ehemann Kunihiko Kato um das friedliche Zusammenleben der Menschen. Siehe Bericht im treffpunkt-kunstgalerie.de "1000 Friedensgrüße zum Hiroshimatag im 1000 Jahre alten Fürth"
Bildtitel: Der Tanz der weinenden Vögel, Öl auf Leinwand, 117x97, 1989.
Weitere Informationen zu Atsuko Kato finden Sie unter www.artnori.de und http://www18.ocn.ne.jp/~bioart/ (japanisch)

Kommentare

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Tanz der veränderten Vögel ?

"Wir müssen alles daran setzen, dass wir die Artenvielfalt erhalten." Dies sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Kongress "Verantwortung übernehmen – Schöpfung bewahren".

Rund 12 Prozent der Landfläche weltweit stehen unter Naturschutz, doch über 700 vom Aussterben bedrohte Tierarten sind völlig ungeschützt. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Weltnaturschutzunion (IUCN) International Union for Conservation of Nature and Natural Resources
Weitere Informationen unter: http://cms.iucn.org/

Vorlesungsreihe EVOLUTION am Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
7. Juli 2008

Der Mensch als Gestalter von Evolution – die Züchtung von Tier- und Pflanzenrassen
Prof. Dr. Hermann Swalve, Martin-Luther-Universität, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften

Verwandte Individuen sind sich ähnlicher als unverwandte – dieses fundamentale Prinzip ist die Grundlage jeder Züchtung bei Pflanze oder Tier. Hinsichtlich der betrachteten Merkmale variiert zwar das Ausmaß der Ähnlichkeit, der Mensch machte sich dieses Prinzip aber schon früh zu Nutze, indem er erwünschte Individuen als Befruchtungspartner auswählte. Dies geschah anfangs eher „unbewusst“, später aber systematisch auf der Grundlage der Vererbungsregeln und zunehmend unterstützt durch die Kenntnis der zugrunde liegenden molekularen Vorgänge. Am Anfang stand die Auswahl „schöner“ Individuen, heute besteht Züchtung aus Laborarbeit und Computeranalysen. Aus Wildformen entstanden und entstehen so Genotypen, die das Problem der Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung lösen helfen.
Weitere Informationen unter: http://www.uni-halle.de/evolution/
Der Tanz der weinenden Vögel ?

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Die weinenden Vögel

UN-Artenschutzkonferenz in Bonn
„Das Leben auf der Erde steht an einem kritischen Punkt", sagte der Minister am 19. Mai zum Auftakt der UN-Artenschutzkonferenz in Bonn. Das Sterben der Arten gehen um das 100 bis 1000fache schneller voran als es ohne Eingriffe des Menschen geschehe.
Vom 19. bis 30. Mai tagt in Bonn die UN-Artenschutzkonferenz. Verhandelt werden soll über konkrete Maßnahmen, das Artensterben bis 2010 zu stoppen.

What is IUCN?

IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges. IUCN supports scientific research; manages field projects all over the world; and brings governments, non-government organizations, United Nations agencies, companies and local communities together to develop and implement policy, laws and best practice.
more: http://cms.iucn.org/where/index.cfm

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Tränen der Hoffnung

Vom 19. bis 30. Mai ist Deutschland Gastgeber der UN-Biodiversitätskonferenz. 5.000 Teilnehmer diskutieren darüber, wie die biologische Vielfalt gerettet werden kann und wie Kosten und Nutzen gerecht verteilt werden können.

Sind die Politiker, Experten, Umweltschützer und Industrie überhaupt in der Lage zu handeln?
Das ist die spannende Frage bei der 9. Konferenz zur Konvention über den Schutz der biologischen Vielfalt. Ein komplexes Thema - und nur zwei Wochen Zeit.
Bis zum 30.Mai sollen die 5000 Kongress-Teilnehmer das Übereinkommen über die biologische Vielfalt, 1992 in Rio beschlossen, im wahrsten Wortsinne endlich mit Leben füllen.
Bis zum Jahr 2010 wollte man das Aussterben "deutlich" verringern. Seit Jahrzehnten versucht man den CO2 Ausstoß zu verringern, was im Grundsatz ein großer Beitrag wäre zum Schutz der Artenvielfalt - doch echte Fortschritte kann man auch auf diesem Gebiet seit Jahren nicht vorweisen. Und wenn in Bonn kein Verhandlungserfolg erzielt wird, dann fragt man sich zu Recht, was es bringt, wenn 190 Länder gemeinsam einen Vertrag unterzeichnen.

Zum Schluss bleiben wie immer die weinenden Vögel ohne Hoffnung übrig.

Merkel fordert Signal für den Artenschutz
Video-Podcast der Bundeskanzlerin siehe unter:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2008/05/2008-05-24-podc...