
Auch für das Jahr 2010 sind erstklassige Kunstausstellungen in Deutschland geplant und schon organisiert. treffpunkt-kunstgalerie und die Internetgalerie artnori empfehlen Ihnen für das erste Quartal im Jahr 2010 fünf außergewöhnliche Ausstellungsereignisse. Sie erhalten vierteljährlich die bedeutensten Kunstausstellungen in einer weiteren TOP 5 – Ausstellungsliste präsentiert. Zusätzliche Ausstellungstermine können Sie in unserem Veranstaltungskalender einsehen: http://www.treffpunkt-kunstgalerie.de/veranstaltungskalender
Frankfurt - Botticelli im Städel Museum
13. November 2009 bis 28. Februar 2010
Im Durchschnitt sahen über 3.000 Menschen pro Tag die rund 80 Arbeiten Sandro Botticellis und seiner Zeitgenossen. Städel-Direktor Max Hollein freut sich über den Besucheransturm. „Der große Zuspruch beweist, dass Botticellis ebenso zauber- wie rätselhaftes Werk auch 500 Jahre nach dem Tod des Meisters nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und es das Städel vermag, das Inte-resse beim Publikum zu wecken.“ Der Erfolg der Ausstellung zeige einmal mehr die „Lebendigkeit der Institution Museum“, so Hollein weiter. Die Ausstellung „Botticelli“ ist bis zum 28. Februar 2010 zu sehen. Das Städel Museum hat regulär täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöff-net.
Städel Museum Schaumainkai 63 D-60596 Frankfurt am Main
Weiterführende Informationen unter: http://www.staedelmuseum.de/sm/
Wuppertal - Von der Heydt-Museum zeigt Claude Monet
11.10.2009 bis 28.02.2010
Es ist gelungen eine größere Werkgruppe Monets, vor allem der „Nympheas“, aus dem Musée Marmottan Monet, Paris, als Leihgabe zu erhalten. Diese enge Kooperation mit dem Musée Mar-mottan Monet macht unsere Ausstellung überhaupt erst möglich. Die großformatigen Seerosenbilder aus unserem Partnermuseum bilden den Abschluss und Höhepunkt der Ausstellung. Die meisten Exponate - neben 44 Bildern aus dem eigenen Bestand - stammen aus dem Pariser "Musée Marmottan-Monet". Aber auch Museen aus New York, Toronto, Den Haag, Wien und Budapest stellten herausragende Leihgaben für die Wuppertaler Ausstellung zur Verfügung. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass das wohl berühmteste Bild des Malers - der dem Impressionismus seinen Namen gebende Sonnenuntergang von 1872 ("Impression - Soleil levant ") - nicht ausgeliehen werden durfte. Begleitet wird diese große Ausstellung von einem Katalog, in welchem Experten die neuesten wis-senschaftlichen Erkenntnisse in allgemein verständlicher Form vortragen und anhand der prächtigen Abbildungen erläutern. Zur Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem ZDF ein Film, der das Leben und Wirken Monets an den Originalschauplätzen und in den Bildern lebendig werden lässt.
Quelle: Von der Heydt-Museum Turmhof 8, D – 42103 Wuppertal
Weiterführende Informationen: http://www.monet-ausstellung.de/
Baden-Baden - Weitere 6 Frida Kahlo Gemälde im Kunstmuseum Gehrke-Remund
01.10.2009 bis 31.12.2010
Zwei dieser Gemälde, die zum Alterswerk von Frida Kahlo gehören, sind verschollen. Nur mit größ-ter Mühe ließen sich diese für die Frida Kahlo Ausstellung "Leid und Leidenschaft" replizieren. Die Farbenpracht und Ausdrucksstärke sind überwältigend. Bei den weiteren Gemälden handelt es sich ebenfalls um sehr komplizierte Gemälde. Eines ist das einzige Fresko-Gemälde das Frida Kahlo, in Anlehnung an die Malart ihres Eheman-nes Diego Rivera, als Künstlerin gestaltet hat. Das andere Gemälde ist die einzige Collage von Frida Kahlo. Es wurden Zeitungsausschnitte von 1933 in das Ölgemälde eingefügt. Diese Meisterwerke wurden in die Dauerausstellung Frida Kahlo "Leid und Leidenschaft" integriert. Das Werk Frida Kahlos (mit nunmehr 111 Gemälden in der Ausstellung) rundet sich ab.
Kunstmuseum Gehrke-Remund GmbH, Industriestraße 9a, 76532 Baden-Baden
Weiterführende Informationen: http://www.kunstmuseum-gehrke-remund.de/
Regensburg - Horst Janssen - Die Retrospektive
01.12.2009 bis 07.02.2010
Die Städtische Galerie "Leerer Beutel" nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, eine breit angelegte Retro-spektive des Künstlers mit rund 120 Werken zu präsentieren. Das Selbstporträt zieht sich durch alle Jahrzehnte seines Schaffens und gehört zu den suggestivsten Darstellungen von Janssen. Vom neutralen Selbstzeugnis bis zum extrem aufgewühlten Konterfei in den Paranoia-Darstellungen der frühen achtziger Jahre sind die eindrücklichsten Beispiele versam-melt. Die Ausstellung beginnt mit den Tuschfederzeichnungen des jungen Horst Janssen, der von 1946 bis 1951 an der Landeskunstschule am Lerchenfeld in Hamburg studierte. Sein damaliger Professor, Alfred Mahlau, lehrte seinen Schülern vor allem das genaue Hinsehen und die liebevolle Umset-zung der Realität in die Zeichnung oder in das Aquarell. Aus diesem Vorgehen resultierte schließlich Janssens künstlerisches Selbstverständnis: "Ich bin ganz Auge".
STÄDTISCHE GALERIE "LEERER BEUTEL" Bertoldstraße 9, 93047 Regensburg
Weiterführende Informationen: http://www.regensburg.de/museumsportal/ausstellungen/index.php?I=3311
Berlin - F.C. Gundlach. Das fotografische Werk
20.11.2009 bis 14.03.2010
„Mode ist immer ein Ausdruck von Zeitgeist, vielleicht sogar der beste Indikator.“ F.C. Gundlach Ab November 2009 präsentiert der Martin-Gropius-Bau mit der Ausstellung „F.C. Gundlach. Das fotografische Werk“ die definitive Retrospektive des fotografischen Lebenswerkes eines der bedeu-tendsten Modefotografen, der von Mitte der 1950er Jahre bis 1990 für die wichtigsten Magazine und Publikationen arbeitete. Neben vielen bekannten Bildern zeigt die bisher umfangreichste Prä-sentation viele unbekannte Facetten des Werkes von F.C. Gundlach.
Die Kuratoren Klaus Honnef, Hans-Michael Koetzle, Sebastian Lux und Ulrich Rüter erlauben als Ergebnis mehrjähriger Recher-chen einen neuen Blick auf das fotografische Œuvre F.C. Gundlachs: seine Wurzeln im Bildjourna-lismus, das Spezifische seiner Bild-Ästhetik, sein Denken in Serien und Sequenzen, seine narrativen Ansätze. Seine Modeproduktionen führten ihn sowohl nach Paris und New York als auch nach Ägypten und Marokko. Diese Fotografien – vielfach gedruckt – sind zu Schlüsselmotiven in seinem Werk gewor-den. F.C. Gundlachs beeindruckende Reise-Reportagen hingegen entstanden u. a. in Argentinien, Brasilien, Peru, Japan, Kambodscha, Thailand, Vietnam und werden in Berlin erstmals zu sehen sein. Original-Dokumente zur Vita skizzieren anschaulich den Lebensweg des Fotografen. In einem einstündigen, speziell für diese Ausstellung vom Filmemacher Reiner Holzemer produzierten Film-Interview kommentiert F.C. Gundlach seine Arbeitsweise selbst. Zu besichtigen ist ein Lebenswerk zwischen Dokumentation und Inszenierung, zwischen angewandten und freien Arbeiten.
Quelle: Martin Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 (Nähe Potsdamer Platz), 10963 Berlin Veranstalter Berliner Festspiele. Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg. Kuratoren Klaus Honnef, Hans-Michael Koetzle, Sebastian Lux, Ulrich Rüter
Weiterführende Informationen: http://www.berlinerfestspiele.de/
Bildtitel: Die Kraft der Kunst, ©Fotografie von Werner Zirckel
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