
Kunst und ästhetische Bildung sind essentieller Bestandteil des Bildungsauftrags für die Schulen, gerade und insbesondere angesichts der PISA-Befunde. Kunsterziehung findet an Schulen zwar meistens in so genannten Nebenfächern statt, sie ist aber und sollte keineswegs Nebensache sein.
Bild - Fotomontage: von Werner Zirckel – Nachwuchskunst
Bildtitel: Pinocchio
Schulbildungsetat der neuen Bayerischen Staatsregierung.
Aber wie sieht es an unseren Schulen aus? Es ist ein düsteres Bild, wie viele den Kunstunterricht an den meisten Schulen in Deutschland bezeichnen: Bildnerische Erziehung, Musik und Werken hätten letzte Priorität, bei Einsparungen werde hier zuerst gekürzt, es gebe keine politische Unterstützung. Besonders durch die Einführung des G 8 gerieten die musischen Fächer immer mehr ins Abseits.
Das Ästhetische wird immer nur beiläufig behandelt, beklagen viele Lehrer. Die Kunsterziehung, essentieller Bestandteil der Kultur ist kein Prestige-Konsumprodukt. Sie ist unglaublich wichtig zur Ausbildung der Geschmacks- und Kreativitätsintelligenz, und ohne diese gäbe es keinen Individualismus. Fehlt eine gezielte Kunsterziehung in der Schule, geht etwas Wichtiges verloren: der kritische Diskurs, das demokratische, ästhetische Verständnis. Das ist auch die Frage, ob politische Technokraten unser Umfeld gestalten oder Menschen mit einer ausgeprägten Sensibilität.
Kunst hilft, uns in der Welt zu orientieren. Wer damit nicht umgehen kann, ist benachteiligt. Im Alltag könne man den Unterricht „Kunst ist spannend“ durch die Verbindung von Schule und Kunst attraktiver gestalten wie zum Beispiel:Künstler einladen oder Ateliers besuchen, Internetpräsentationen zu gestalten mit dem Thema „Ist das Kunst?“ Darüber hinaus sollen Kunstlehrer interdisziplinär mit anderen Fachlehrern zusammenarbeiten.
treffpunkt- kunstgalerie bietet den begeisterten Kunstschülerinnen und Schüler als „Nachwuchskünstler und Künstlerinnen“ eine Plattform, ihre Werke zu präsentieren, zu kommentieren, zu fördern und weitere Anregungen in Zusammenarbeit mit den Kunstlehrern interaktiv zu gestalten.
Ein weiterer Ansatz wäre eine Initiative in den entsprechenden Schülerforen im Internet zu starten.
Wir freuen uns auf ein rege Beteiligung in unserem Forum für „zeitgenössische Nachwuchskunst“ . Unser Ziel ist es ein interaktives Kommunikationsforum mit vielen wertvollen, kritischen Kunstbeiträgen in Bild und Text zu einem lebhaften Erfahrungsaustausch aufzubauen. Der kunstinteressierte Internetbesucher steht im Mittelpunkt in unserem Kunstportal. Er soll nach seinen Empfindungen die Kunstwerke beurteilen. Offene und konstruktive Kritik und mutige Mitarbeit versteht sich von selbst.
Anmelden und mit nur einem Klick in der Bildgalerie für Nachwuchskunst seine eigene Werke präsentieren: http://www.treffpunkt-kunstgalerie.de/bildgalerie/nachwuchskunst
Bild 2: o.T. von Julia Liedel, Malerei
 
Wir wünschen allen Nachwuchskünstlerinnen und Künstler viel Freude, Erfolg und zahlreiche interessante Informationen und neue Kunstkontakte!
Euer Administratorenteam
Internetagentur sytura / Internetgalerie artnori
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